Simpel mit . zwei ist die zweite Ausstellung der Neue[n] Schule für Fotografie Berlin betitelt.
Hierbei werden die Arbeiten der Klassen von Eva Bertram und Marc Volk gezeigt, die sich in Dokumentation, Inszenierung und kameralos hergestellte Belichtungen einordnen lassen. Es werden dabei nicht nur Fragen an das fotografierte bzw. abgelichteten Objekt oder Szenario exponiert.
Neben wahrnehmungstheoretischen Aspekten soll auch das Medium an sich  befragt werden. Was macht die Kamera bzw. was passiert wenn Licht abbildet. Die Überlegungen kreisen um Objektivierung durch Fotografie und Dokumentcharakter des fotografisch erzeugten Bildes. Zugleich wird die Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem nicht-Sichtbaren verhandelt.

Foto: Judith B Kluge, aus der Abschlussarbeit MEIN ROTES TUCH, Quelle: Neue Schule für Fotografie Berlin
Der Aufnahmemodus spielt hierbei ein nicht zu vernachlässigende Rolle, soll heißen: besteht ein (ästhetischer) Unterschied zwischen analoger und digitaler Fotografie, zwischen belassener und manipulierter Bilderzeugnissen?
Mit Abschlussarbeiten von Judith B-Kluge, Babett Köhler, Maria Jauregui Ponte, Laurie Schmiedt und Kirill Semkow.
Weiter Informationen unter http://www.punkteinspunktzwei.de
Eröffnung:
Freitag, 11. Mai 2012, 18 Uhr
Dauer: 12. Mai bis 17. Juni 2012
Führungen:
Eva Bertram, Sonntag, 20. Mai 2012, 16 Uhr
Marc Volk, Sonntag, 10. Juni 2012, 16 Uhr
Öffnungszeiten:
Mittwoch – Sonntag, 14 – 19 Uhr
Adresse:
Neue Schule für Fotografie
Brunnenstr. 188-190
10119 Berlin





