Nürnberg

Vernissage: Jeppe Hein. Hexagonal Water Pavilion auf dem Klarissenplatz in Nürnberg

Am Dienstag, den 15. Mai 2012 eröffnet um 19 Uhr die Installation Hexagonal Water Pavilion von Jeppe Hein am Klarissenplatz.

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Hexagonal Water Pavilion, 2007 Installationsansicht Rom 2007; Courtesy: J. König, Berlin and 303 Gallery, New York Foto: Studio Jeppe Hein, © Jeppe Hein

Dauer: 16. Mai 2012 bis Herbst 2012

Jeppe Hein entwickelt an Minimal Art erinnernde Skulpturen und Installationen, mitdenen er sich auf die räumlichen und situativen Strukturen von Ausstellungsorten bezieht. Das Verhältnis des Individuums zu seiner Umwelt und die psychologische Reaktion auf räumliche Veränderungen stehen im Zentrum seiner künstlerischen Praxis. Häufig wird der Besucher durch Interaktivität in die raumgreifenden Arbeiten mit einbezogen. Jeppe Hein sieht seine „Kunst als ein Werkzeug für Kommunikation und Dialog“.

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Hexagonal Water Pavilion, 2007, Installationsansicht Linz 2011; Courtesy: J. König, Berlin and 303 Gallery, New York Foto: Otto Saxinger, © Jeppe Hein

Nach seiner großen Einzelausstellung (Oktober 2010 bis Februar 2011) kann das Neue Museum dank der großzügigen Unterstützung durch N-ERGIE erneut ein kapitales Projekt von Jeppe Hein präsentieren: Hexagonal Water Pavilion, ein Wasserpavillon in Form eines Hexagons, der auf dem Klarissenplatz realisiert wird. Bei diesem Projekt handelt es sich um einen computergesteuerten Pavillon, dessen Wände aus Wasser mittels Düsen entstehen. Diese sind auf dem isometrischen Grundriss eines Würfels, dessen Außenform ein Sechseck bildet, angeordnet. Die insgesamt 16 und 2,50 Meter hohen Wasserwände entstehen und fallen nach einem Zufallsprinzip. Auf den ersten Blick wirkt der Pavillon unzugänglich, doch schnell wird deutlich, dass sich die Wasserwände nach Sektionen aufteilen. So ist es möglich, innerhalb des Pavillons von Feld zu Feld zu laufen, ohne dabei nass zu werden. Die Interaktion der Besucher und ihre physische Erfahrung eines sich stets wandelnden Raumes aus Wasser tragen zur Faszination dieser Arbeit bei. Die flüssige Architektur kann als soziale Skulptur verstanden werden, die spielerisch in den öffentlichen Raum eingreift. Sicherlich wird der begehbare Wasserpavillon für die Dauer der Ausstellung zu einem künstlerischen Wahrzeichen der Stadt.

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Hexagonal Water Pavilion, 2007, Installationsansicht Rom 2007; Courtesy: J. König, Berlin and 303 Gallery, New York Foto: Studio Jeppe Hein, © Jeppe Hein

Quelle: http://www.nmn.de/831.0.html

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3 Gedanken zu “Vernissage: Jeppe Hein. Hexagonal Water Pavilion auf dem Klarissenplatz in Nürnberg

  1. Dieser Brunnen ist der mit Abstand schönste Brunnen der Nachkriegszeit in Nürnberg. Warum müssen immer alte Kamellen bewegt werden – lasst den Neptunbrunnen im Stadtpark, auch er ist schön, aber dort passt er hin, verwendet das Geld lieber für so wunderschön Neues.
    Dieses Kunstwerk ist so traumhaft schön, es sollte unbedingt fest installiert werden. Es belebt diesen wunderschönen, im allgemeinen aber leider toten, Klarissenplatz. Die Besucher, gleich welchen Alters, ob Kleinkind oder Greis, lachen und juchzen ganz ungezwungen; kürzlich sah ich sogar Rollstuhlfahrer im Brunnen. Was kann es Schöneres geben als lachende, fröhliche Menschen in der Stadt?
    Es würde für Nürnberg sprechen, wenn dieses Kunstwerk hier einen dauerhaften Platz fände.

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